Der Dienst der Minis
in die Welt hinein

Das Motto des CIM für die Internationale Romwallfahrt

Unter großer internationaler Beteiligung wurden dem Vorstand des CIM Vorschläge zum Motto eingereicht. Aus diesen wurde in einem mehr­stufigen Verfahren und in Be­teiligung von Minis­trantinnen und Minis­tranten schließlich vom Inter­nationalen Wall­fahrtsteam des CIM das Motto ausgewählt, das den gesetzten Kriterien am besten entsprach. Psalm 34, 15b, die Friedens­initiative, die Ge­meinschaft über alle Grenzen hinweg und die Gewissheit, als Jugendliche und junge Er­wachsene ein Zeichen für die gemeinsame Zukunft im Dienst an Jesus Christus zu setzen, überragte alle Ideen:

Suche Frieden und jage ihm nach – Poursuis la paix, recherche-la – Procura a paz e segue os seus passos – Keresd a békét és járj a nyomában – Seek peace and pursue it – Cerca la pace e perseguila – Inquire pacem et persequere eam…

Den Frieden suchen und sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für ihn einsetzen: um sich, wie es im Psalm­vers direkt davor heißt, vom Bösen abzuwenden – um das Gute zu tun. Das Motto passt sehr genau in unsere politischen und gesellschaft­lichen Zeiten, es gehört konstitutiv zu unserer wieder gemeinsamen inter­nationalen Wallfahrt und es kann für eine Erfahrung des Glaubens und von jenen Werten des Mit­einanders in Kirche und Jugend­pastoral stehen, wie sie auch die Bischöfe zur gemeinsamen Wallfahrt beschrieben haben. Es steht dafür, dass der Dienst der Minis nicht an der Kirchen­tür endet, sondern ins Leben reicht: Frieden, der mehr ist, als die Abwesenheit von Krieg, ein Frieden, der Zeugnis ablegt von Jesus Christus in die Welt hinein. Das ist die Wahl, vor die uns Gott stellt und das ist die Entscheidung, die wir mit unserem Dienst im Gottes­dienst und an der Welt treffen. Im 1. Brief des Petrus wird genau dieser Abschnitt des Psalms auf­gegriffen und unter der Überschrift „Liebt einander wie Brüder und Schwestern“ als Rahmen, als profiliert christliches Ethos entfaltet.
Texte: Alexander Bothe, Arbeitsstelle für Jugend­seelsorge der Deutschen Bischofs­konferenz, Vorstand und Internationales Wallfahrtsteam des CIM

Aufbruch und Dynamik - Das Logo der Internationalen Romwallfahrt 2018

Unter großer inter­nationaler Beteiligung wurden dem Vorstand des CIM Vorschläge zum Logo, das das Motto der Wallfahrt versinnbildlicht und ästhetisch weiterträgt, eingereicht. Aus diesen Vorschlägen wurde in einem mehrstufigen Verfahren und in Beteiligung von Minis­trantinnen und Minis­tranten schließlich vom Inter­nationalen Wallfahrts­team des CIM das Logo ausgewählt, das den gesetzten Kriterien am besten entsprach. Entworfen wurde es von Gabriel Dörner (Weimar).

Ein tiefblauer Kreis, darin ein Flügel. Das Logo greift ein Motiv aus dem Buch Genesis auf: Eine Taube fliegt los, macht sich auf die Suche. Die Taube – sie ist Friedens­symbol und Hoffnungs­trägerin. Ganz besonders steht sie für den Heiligen Geist, seine Dynamik der Liebe, die auf der ganzen Erde wehen möge. Das Logo zeigt die Taube nicht im Ganzen, lediglich einer ihrer Flügel ist zu sehen. Es scheint, als sei sie gerade aus dem Bild geflogen. So kündigt das Logo gleichsam eine Aufbruchs­bewegung an: Ministrantinnen und Ministranten sind in ihrem Dienst berufen, sich auf den Weg zu machen für jenen Frieden, von dem der Psalm spricht.

Logo CIM 2018 blau weiDas Logo hat eine runde Grundform. In der ursprünglichen, zentralen Umsetzung für den Coetus Internationalis Ministrantium (CIM) erinnert sein dunkles Blau an Welt und Schöpfung, an Ozeane und Leben, an Taufe und Weihwasser, an Kraft und Reinigung durch Wasser. Diese in sich ruhende Kreis­form wird aufgebrochen durch den handgezeichneten, türkisblauen Flügel, der sich asymmetrisch in der rechten Hälfte des Kreises befindet. Hierdurch wird eine Dynamik erzeugt; es scheint, als wäre der Vogel – gerade im Flug begriffen – soeben aus dem Bild geflogen. Zudem erweckt die Form des Flügels die Assoziation eines kräftigen Flügel­schlages – ganz im Sinne des „Jagens“ nach dem Frieden. Der frischere Farbton des Flügels setzt nicht nur einen ästhetischen Akzent, sondern erinnert an die mit Hoffnung und Zuversicht verbundene Aufgabe, den Frieden zu suchen und sich unermüdlich und mit ganzer Kraft für ihn einzusetzen.

Für alle Teilnehmerländer wurde das Logo individuell und mit Bezug zu den Nationalfarben der Länder­flaggen umgesetzt – jede Nation (in Deutschland aufgrund der großen Teilnehmendenzahl jede Diözese) ist an ihren eigenen Farben erkennbar.

Das Logo, seine Differenzierungen und seine Verwendung sind für den CIM rechtlich geschützt. Jedwede unerlaubte Ver­wendung ist ausdrücklich untersagt. Anfragen zum Logo und zur Verwendung bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder an Coetus Internationalis Ministrantium Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Text zum Logo Gabriel Dörner (Weimar), Designer des Logos; Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Text­redigierung Alexander Bothe, Arbeitsstelle für Jugend­seelsorge der Deutschen Bischofs­konferenz, Vorstand und Internationales Wallfahrts­team des CIM