Friedensbotschaft, damals und heute

Hintergrund der Wallfahrt
Text: Alexander Bothe, Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz, Vorstand und Internationales Wallfahrtsteam des CIM

Der Inter­nationale Minis­trantenbund Coetus Internationalis Ministrantium (CIM) wurde 1960 auch mit ganz wesentlichem deutschen Einsatz in Altenberg gegründet. Neben pastoralen und liturgischen Gründen ging es vor allem um etwas, das auch aktuell prägend sein kann: eine Friedens­initiative von und für Minis­trantinnen und Minis­tranten, deren Dienst ganz speziell erfahrbar machen kann, dass die Botschaft von Jesus Christus, der Friede Gottes, die Feier dieser Botschaft des Erlösers und der gemeinsame Dienst für ihn alle Landes- und Sprach­grenzen übersteigen. Minis gibt es weltweit, sie können z.B. sogar miteinander ministrieren, auch wenn sie die Sprache des oder der jeweils anderen nicht sprechen.

1962 kam es zur ersten gemeinsamen Rom­wallfahrt, die seitdem (früher etwa alle fünf und heute) alle vier Jahre für Jugendliche ab 13 bis 14 Jahren und junge Erwachsene stattfindet. 2014 gab es einmalig eine eigene Wall­fahrt nur für die Minis aus Deutschland mit mehr als 50.000 Teil­nehmenden, 2015 eine Wallfahrt mit Ministrant­innen und Ministranten aus mehr als 22 Ländern.

2018 lädt der CIM mit seinem Präsidenten Bischof Dr. László Német SVD, Vorsitzender der Inter­nationalen Bischofs­konferenz der Heiligen Kyrill und Method, im Aufgriff des Impulses von Papst Franziskus die Länder und Diözesen ein, wieder gemeinsam international nach Rom aufzubrechen und Wall­fahrten nach Rom zu veranstalten. Wir erwarten weit mehr als 60.000 Minis aus Deutschland, Europa und aus der ganzen Welt.

Im Austausch der Bischöfe zu dieser neuen gemeinsamen Wall­fahrt herrschte große gemeinsame Einigkeit, dass auch die politischen Ve­rwerfungen der letzten Monate und Jahre in der Welt gezeigt haben, dass gerade die Jugend Europas die gemeinsame Verbunden­heit und Werte auch persönlich erfahren müsse, um die Zukunft miteinander zu gestalten. Dies gelte umso mehr für unsere Kirche und Jugend­pastoral. Gerade auch der Ministranten­dienst sei dabei nach wie vor heraus­ragendes Zeichen und Quelle der Gemein­schaft im Dienst für Jesus Christus über alle Grenzen hinweg. Gestärkt aus den gemeinsamen Wurzeln und den geteilten Weg sowie ermutigt durch den Heiligen Vater seien wir deshalb alle den Kindern, Jugend­lichen und jungen Erwachsenen in diesem wertvollen Dienst verpflichtet und brächen deshalb gemeinsam zu dieser Wallfahrt auf.

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